IT-WissenIT-Beratung Schweiz: 9-Punkte-Checkliste für KMU vor dem Erstgespräch
IT-Strategie

IT-Beratung Schweiz: 9-Punkte-Checkliste für KMU vor dem Erstgespräch

KPX AG
12. Juni 2026
6 Min. Lesezeit

Eine gute IT-Beratung beginnt beim KMU selbst. 9 Punkte, mit denen Sie sich auf das Erstgespräch mit einem IT-Berater vorbereiten – für klarere Offerten, weniger Folgefragen und einen besseren Vergleich der Anbieter.

Die meisten KMU rufen einen IT-Berater erst dann, wenn es brennt: Server streikt, Microsoft 365 macht Probleme, der bisherige Dienstleister antwortet nicht mehr. Wer in dieser Situation den erstbesten Anbieter wählt, zahlt später drauf.

Eine bessere Strategie: Bereiten Sie sich auf das Erstgespräch vor. Wer mit klaren Antworten in das Gespräch geht, bekommt klarere Offerten, weniger Folgefragen und einen fairen Vergleich zwischen den Anbietern. Diese 9-Punkte-Checkliste hilft Ihnen dabei – unabhängig davon, ob Sie am Ende mit KPX arbeiten oder mit einem anderen Anbieter.

1. Wie viele Arbeitsplätze betreuen wir?

Klingt banal, ist aber die Basis jeder Offerte. Notieren Sie die aktuelle Anzahl Arbeitsplätze, die Anzahl Standorte und ob Ihre Mitarbeitenden im Homeoffice arbeiten. Anbieter kalkulieren pro User oder pro Gerät – je genauer Ihre Zahl, desto genauer die Offerte.

2. Welche Systeme laufen heute?

Machen Sie eine kurze Bestandsaufnahme: Welche Server haben wir (on-premise, in der Cloud, gemietet)? Welche Cloud-Dienste nutzen wir (Microsoft 365, Google Workspace, Dropbox)? Welche Branchen-Software ist im Einsatz? Auch wenn die Liste unvollständig ist – sie hilft dem Berater, die richtigen Fragen zu stellen.

3. Was läuft gut, was nicht?

Bevor Sie mit einem IT-Berater sprechen, listen Sie ehrlich auf, was heute funktioniert – und was nicht. Häufige Probleme: «Der Support ist langsam», «Backups wurden seit Monaten nicht getestet», «Mitarbeitende klagen über VPN», «Die IT-Kosten sind nicht planbar». Solche Aussagen helfen dem Berater mehr als vage Formulierungen.

4. Was muss in den nächsten 12 Monaten passieren?

Steht eine Microsoft-365-Migration an? Sollen neue Standorte angebunden werden? Plant das Unternehmen Wachstum oder Umstrukturierung? Ein guter IT-Berater fragt das proaktiv – wer es selbst weiss, spart im Erstgespräch Zeit.

5. Wie wichtig ist uns Datenschutz (DSG)?

Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) gilt seit September 2023 und betrifft jedes KMU, das Personendaten bearbeitet. Überlegen Sie vor dem Gespräch: Wo liegen unsere Daten heute? Müssen sie zwingend in der Schweiz bleiben? Gibt es Branchen-Anforderungen (z. B. Finanzdienstleister, Gesundheitswesen)? Das prägt die Empfehlung des Beraters massiv.

6. Welche Sicherheitsvorfälle hatten wir?

Phishing-Mail erhalten? Ransomware-Attacke abgewehrt? Passwort gestohlen? Solche Vorfälle sind kein Grund sich zu schämen – aber sie zeigen dem Berater, wo Ihr Betrieb verwundbar ist. Wer ehrlich antwortet, bekommt eine ehrliche Risikoanalyse.

7. Welches Budget haben wir pro Monat?

Auch wenn IT-Beratungen in der Schweiz pro Stunde abgerechnet werden – eine ungefähre Vorstellung vom monatlichen IT-Budget hilft dem Berater, die richtigen Modelle vorzuschlagen. Wer das verschweigt, bekommt entweder eine zu teure oder eine zu günstige Offerte. Beides nützt nichts.

8. Was erwarten wir vom Ansprechpartner?

Ein fester Ansprechpartner ist für viele KMU das wichtigste Kriterium – und wird in Offerten oft vage formuliert. Überlegen Sie: Soll der Berater regelmässig vor Ort kommen? Per Telefon erreichbar sein? Auch in dringenden Fällen innert einer Stunde reagieren? Solche Erwartungen sollten Sie aussprechen, bevor Sie die Offerte unterschreiben.

9. Wie sieht ein fairer Vertrag aus?

Verbindliche Reaktionszeiten (SLA), klare Kündigungsfristen, definierter Leistungsumfang, transparente Kosten. Wer diese vier Punkte vor Vertragsschluss prüft, vermeidet die häufigsten Fallen. Ein guter IT-Berater legt das ohne Aufforderung offen – wer ausweicht, ist der falsche Partner.

Wie KPX AG KMU bei der IT-Beratung unterstützt

KPX AG versteht sich nicht als Lieferant von IT-Produkten, sondern als externer IT-Partner für KMU in der Schweiz. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation: Was läuft, was nicht, welche Hebel bringen den grössten Nutzen. Daraus entsteht eine Empfehlung – nicht zwingend eine Offerte für unsere Managed Services. Wenn Sie am Ende mit einem anderen Anbieter arbeiten, ist das auch in Ordnung.

Häufige Fragen zur IT-Beratung in der Schweiz

Sie suchen eine IT-Beratung für Ihr KMU in der Schweiz? Im unverbindlichen Erstgespräch hören wir zuerst zu – und schlagen Ihnen danach konkrete nächste Schritte vor. Ohne Verkaufsdruck, mit dem festen Ansprechpartner, den Sie suchen.

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