Wer mit IT-Dienstleistern spricht, begegnet schnell Fachbegriffen wie Managed Services oder Zero Trust – und Schweizer Rahmenbedingungen wie das DSG (Datenschutzgesetz) oder das ISG (Informationssicherheitsgesetz). Klingt komplex – ist es aber nicht.
Dieses Glossar gibt Ihnen als KMU klare Antworten – ohne Fachjargon, dafür mit direktem Bezug zu Ihrem Unternehmen. Zu jedem Begriff finden Sie eine verständliche Erklärung, den konkreten Nutzen für Ihren Betrieb sowie weiterführende Hinweise auf KPX-Leistungen und IT-Wissen-Artikel.
Begriffe rund um den dauerhaft betreuten IT-Betrieb.
In einem Betrieb mit 20–100 Geräten ist manuelle Verwaltung fehleranfällig.
Zentrale Verwaltung aller Endgeräte eines Unternehmens – Laptops, PCs, Smartphones, Tablets – inklusive Software, Updates und Sicherheit.
Laut Studien verlieren Unternehmen nach einem Datenverlust im Schnitt mehrere hunderttausend Franken.
Vollständig betriebene Datensicherung: Backup, Wiederherstellung, Aufbewahrung und regelmässige Tests – durch einen externen Dienstleister.
Viele Firmen zahlen für M365-Funktionen, die sie nie nutzen, und übersehen gleichzeitig Sicherheitsfunktionen, die bereits enthalten sind.
Vollständige Betreuung Ihrer M365-Umgebung: Lizenzen, Exchange, SharePoint, Teams, Sicherheitseinstellungen und Backup.
Ein MSP ersetzt oder ergänzt eine interne IT-Abteilung.
IT-Dienstleister, der die Verantwortung für die IT-Infrastruktur seiner Kunden dauerhaft übernimmt – mit proaktivem Monitoring, Wartung und klar geregelten SLAs.
Viele KMU haben kein eigenes IT-Team, das rund um die Uhr erreichbar ist.
Ausgelagerte, dauerhaft betreute IT-Leistungen – von Backup über Sicherheit bis hin zum kompletten Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur durch einen externen Dienstleister.
Eine klassische TK-Anlage ist unflexibel und teuer im Unterhalt.
Telefonie über das Internet (Voice over IP), vollständig betreut – inklusive Anlage, Anschlüsse, Sprachqualität und Wartung.
Mobile Geräte sind die häufigste Schwachstelle in der IT-Sicherheit kleiner Unternehmen.
Verwaltung und Absicherung mobiler Endgeräte (Smartphones, Tablets) – inklusive App-Verteilung, Richtlinien und Remote Wipe bei Verlust.
Ohne SLA zahlen Sie für ein Versprechen.
Vertraglich festgelegte Garantien für Verfügbarkeit, Reaktionszeit und Qualität einer IT-Dienstleistung.
Cloud-Modelle, Netzwerk und Grundlagen.
Eine ungeplante Cloud-Migration führt oft zu Mehrkosten und Sicherheitsrisiken.
Der geplante Wechsel von Daten, Anwendungen und Infrastruktur in eine Cloud-Umgebung (Public, Private oder Hybrid).
Jedes Unternehmen mit Internetzugang braucht eine Firewall.
Sicherheitskomponente (Hard- oder Software), die den Netzwerkverkehr zwischen Netzwerken filtert und unerwünschte Zugriffe blockiert.
Viele Firmen wachsen schrittweise in die Cloud.
Kombination aus Private Cloud (für sensible Daten und Systeme) und Public Cloud (für flexible Workloads) – miteinander vernetzt.
Für Firmen mit sensiblen Daten (Finanz, Gesundheit, Recht) ist eine Private Cloud oft die richtige Wahl: volle Kontrolle, klare DSG-Konformität, keine geteilten Ressourcen mit anderen Kunden.
Dedizierte Cloud-Infrastruktur ausschliesslich für ein einzelnes Unternehmen – im eigenen Rechenzentrum oder bei einem lokalen Provider.
Public Cloud ist ideal für Firmen, die flexibel wachsen möchten und keine eigenen Server betreiben wollen.
IT-Ressourcen (Server, Speicher, Datenbanken) in einem öffentlichen Rechenzentrum eines grossen Anbieters wie Microsoft Azure, AWS oder Google Cloud.
Bedrohungen und Schutzmassnahmen.
Über 90 % der Cyberangriffe beginnen mit einer E-Mail.
Technische und organisatorische Massnahmen, die E-Mails vor Spam, Phishing, Malware und Datenabfluss schützen.
Mit EDR schliessen Sie die Lücke, die klassische Antiviren-Software hinterlässt.
Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen direkt am Endgerät (Laptop, PC, Server) – noch bevor klassische Virenscanner reagieren.
Phishing ist die häufigste Einstiegstaktik für Ransomware.
Betrugsversuch per E-Mail, SMS oder Messenger, bei dem Angreifer sensible Daten stehlen oder Schadsoftware einschleusen wollen.
Kleine und mittlere Unternehmen sind bevorzugte Ziele: Sie haben oft schwächere Sicherheitsmassnahmen, aber wertvolle Daten.
Schadsoftware, die Daten verschlüsselt oder Systeme sperrt und für die Freigabe ein Lösegeld verlangt.
Mit Homeoffice und Cloud-Anwendungen gibt es kein „innerhalb des Firmennetzes“ mehr.
Sicherheitsmodell, das jedem Zugriff misstraut: Identität, Gerätezustand und Kontext werden bei jeder Anfrage neu geprüft.
Automatisierung und KI im Unternehmensalltag.
Copilot spart im Arbeitsalltag spürbar Zeit, wenn M365 sauber aufgesetzt ist.
KI-Assistent, der direkt in Microsoft 365 (Word, Excel, Outlook, Teams) integriert ist und beim Schreiben, Analysieren und Zusammenfassen hilft.
Gerade in kleinen Firmen mit knappen Ressourcen schafft Automatisierung spürbare Entlastung: Mitarbeitende konzentrieren sich auf wertschöpfende Aufgaben, Routinefälle laufen zuverlässig im Hintergrund.
Wiederkehrende Geschäftsprozesse (z. B. Rechnungsverarbeitung, Onboarding) durch Software und KI teilweise oder vollständig automatisieren.
Begriffe zur IT-Organisation in kleinen und mittleren Unternehmen.
Schweizer Gesetze und Vorgaben, die für die IT relevant sind.
Auch kleine Firmen bearbeiten Personendaten – von Mitarbeitenden-, Kunden- und Lieferanteninformationen bis hin zu Logfiles und Mails.
Schweizer Bundesgesetz, das den Umgang mit Personendaten regelt – mit Pflichten für jedes Unternehmen, das Personendaten bearbeitet.
Viele KMU sind direkt betroffen, wenn sie kritische Dienstleistungen erbringen.
Schweizer Gesetz zur Informationssicherheit, das die EU-Richtlinie NIS2 in Schweizer Recht umsetzt und Betreiber kritischer Infrastrukturen verpflichtet.
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